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Rot und Weiß sind die Farben der Mannschaft
des Ortsteils Croce. (August 2000)
Foto: Andrea De Maria
 

    Der Palio Marinaro – Die Ortsteile    
 
Von Nazzareno Alocci
(siehe Anmerkung)
  Der Ortsteil Croce
Croce liegt im Zentrum von Porto Santo Stefano. Es grenzt ans Meer und an die drei anderen Stadtviertel und umschließt den historischen Kern Porto Santo Stefanos rund um die Kirche Santo Stefano.
 
Aufgrund seiner Lage hat sich Croce immer als einigende Kraft des Dorfes gefühlt. Diese Funktion wird auch durch eines seiner Symbole ausgedrückt: das Kreuz von St. Andrea. Abgesehen vom eindeutigen Bezug zur Kirche und zum Kult um den heiligen Beschützer der Fischer, unterstreicht es auch die Rolle des Viertels als Kreuzungspunkt der Stadtteile.
 
Das andere Symbol von Croce ist die Königsmöwe, ein Vogel, der vorwiegend auf der Insel Giannutri nistet und an der ganzen maremmanischen Küste verbreitet ist. Große Gruppen von Möwen treffen sich auf den Dächern von Croce und es ist immer ein faszinierendes Schauspiel, wenn sie in dichten Scharen losfliegen und im Kielwasser der heimkommenden Fischer nach Fischen tauchen.
 
Die Farben der Mannschaft: Rot – Weiß.
 
Die Siege (17) des Ortsteils Croce 1937–2004:
1939, 1948, 1949, 1950, 1953, 1969, 1971, 1972, 1975, 1979, 1984, 1985, 1986, 1993, 1994, 1996, 1999.
 

   
Online
Querverweise:


Copyright

Straßenkarte von
Porto Santo Stefano


Website des
OrtsteilsCroce
(in Italienisch):
www.rionecroce.com


Offizielle Website
des Palio Marinaro
(in Italienisch):
www.palio
argentario.it

 
 
Bibliografie:

Nazzareno Alocci,
Cosmo Milani,
Antonio Tosi:
Rione Croce.
Editrice Laurum.
Pitigliano, 2000.

     
Der Ortsteil Fortezza
Fortezza liegt als einziger Ortsteil nicht direkt am Meer, sondern im oberen Teil von Porto Santo Stefano. Die alte spanische Festung bildet das Kernstück dieses Ortsteils. Die Fortezzaioli haben zwar bisher die wenigsten Siege zu verbuchen, aber sie bereichern jedes Jahr den Palio mit den schönsten und originellsten Kostümen.
 
Im Wappen tragen sie Wachturm und Esel. Der Wachturm symbolisiert natürlich die spanische Festung. Der Esel erinnert daran, dass der Ortsteil Fortezza früher fast ausschließlich von Bauern bewohnt wurde, die Esel als Lasttiere benutzten.
 
Die Farben der Mannschaft: Grün – Gelb – Rot.
 
Die Siege (9) des Ortsteils Fortezza 1937–2004:
1951, 1965, 1973, 1978, 1987, 1988, 2002, 2003, 2004.
 

   
Online
Querverweis:


Website des
Ortsteils Fortezza
(in Italienisch):
www.rionefortezza.com


     
Der Ortsteil Pilarella
Pilarella liegt am Ende des Dorfes. Das Kernstück bilden die „Case del Molo”, die Häuser der Hafenmole, eine Ansammlung von Häuserblocks die parallel zur Hafenmauer verlaufen, von der Piazzale dei Rioni bis hin zum Haus des Hafenmeisters.
 
Diese Häuserblocks bilden den eindrucksvollen und malerischen Teil von Porto Santo Stefano. Die Gegend wird auch als die gute Stube des Ortes bezeichnet und ist der Hauptanziehungspunkt für Touristen.
 
Dort wo die Häuserreihe Richtung Piazzale dei Rioni abbiegt, plätschert noch heute der alte Brunnen, dem das Viertel seinen Namen verdankt. Um diesen Brunnen herum entstand vor drei Jahrhunderten die erste Fischersiedlung, und ganze Generationen von Santostefanesern haben hier ihren Durst gestillt oder Wasser für den häuslichen Gebrauch geholt.
 
Der Brunnen verdient einen Platz in der italienischen Geschichte. Hier machte einst Garibaldi Rast, um für seine beiden Schiffe Wasser zu tanken, mit denen er dann nach Sizilien fuhr, und seine Revolution begann.
 
Eines der typischen Symbole des Viertels ist der römische Krug. Das andere Zeichen des Stadtviertels ist der Delfin, der den Fischern besonders am Herzen liegt und über den es zahlreiche überlieferte Geschichten und Legenden gibt.
 
Die Farben der Mannschaft: Rot – Blau – Weiß.
 
Die Siege (22) des Ortsteils Pilarella 1937–2002:
1937, 1945, 1946, 1947, 1952, 1954, 1955, 1956, 1957, 1959, 1960, 1963, 1964, 1970, 1974, 1976, 1980, 1981, 1992, 1995, 1997, 1998.
 

   
Online
Querverweis:


Website des
Ortsteils Pilarella
(in Italienisch):
www.pilarella.com


     
Der Ortsteil Valle
Valle liegt am Ortseingang von Porto Santo Stefano. Das weitläufige und flache Gebiet zieht sich hinauf bis zum Valle del Campone, nach dem es auch benannt ist.
 
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war dieser Teil Santo Stefanos nur wenig bewohnt und diente fast ausschließlich als Arbeitsplatz. In den Nachkriegsjahren begann die strukturelle Änderung dieses Stadtteils. Heute ist es die am dichtesten bewohnte Gegend der ganzen Stadt.
 
Auf seinem Wappen zeigt es Axt und Leuchtturm. Die Axt war früher das wichtigste Werkzeug der Bootsbauer.
 
Die Konstruktion kleiner seegängiger Boote und Yachten wurde immer bedeutender für Porto Santo Stefano. Das Bootsbauen wurde zur wichtigsten Tradition bis in die heutigen Tage, und natürlich werden auch die Ruderboote des Palio in den Werften von Valle gebaut.
 
Das zweite Wahrzeichen von Valle, der Leuchturm, stand bis in die 70er Jahre auf der Molo Garibaldi, wurde aber den Modernisierungarbeiten des Hafens geopfert.
 
Die Farben der Manschaft: Blau – Weiß.
 
Die Siege (14) des Ortsteils Valle 1937–2004:
1938, 1958, 1961, 1962, 1966, 1967, 1968, 1977, 1982, 1983, 1989, 1990, 1991, 2001.
   
Online
Querverweis:


Website des
Ortsteils Valle
(in Italienisch):
www.rionevalle.it


 
 
Bibliografie:

Mario Ballini:
Rione Valle –
Palio Marinaro
dell’Argentario.
Editrice Il Messaggio,
Grosseto, 2002.

Nazzareno Alocci:
Pale a Prua –
Il palio marinaro
dell’Argentario
tra realtà, fede
e leggenda.
APT Grosseto, 1991

     

Kurzform des Buches von Nazzareno Alocci: Pale a Prua – Il palio marinaro dell’Argentario tra realtà, fede e leggenda. Azienda Promozione Turistica, Grosseto, agosto 1991.
Zusammenfassung: Francesco Anderson.
Deutsche Übersetzung: Birgit Bell.

 
   
   
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