Monte Argentario Almanach: Natur > Wetter
 
 
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Klimaprofil
Monte Argentario


Tabelle der
Durchschnitts–
Temperaturen


Tabelle der
durchschnittlichen
Niederschläge


Beschreibung
der Jahreszeiten

   
Genauso selten wie Schnee: Nebel auf dem Monte Argentario.
Foto: Gerd Malcherek
 

     
Alle reden vom Wetter.
Die Zahlen auch.
 
   
Von Gerd Malcherek   Wetterbeschreibungen haben eine objektive- und eine subjektive Komponente. Die objektive Komponente läßt sich am besten durch Zahlen und Statistiken darstellen. Auf dieser Seite habe ich die monatlichen Durchschnitts-Temperaturen des Monte Argentario anderen mehr oder weniger bekannten Plätzen gegenübergestellt.
   Die subjektive Wiedergabe von Wetter ist nicht so präzise (aber mindestens genauso aussagekräftig) und steht deshalb erst an zweiter Stelle, hinter den Tabellen. Wer lesen mag, mag lesen.
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Das Klimaprofil von Monte Argentario
 
 
    Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez    
      Monte Telegrafo,
Höhe: 632 m (siehe Anm.)
42,40°N 11,20°E
Durchschnittliche
Temperaturen in °C
  8,2 8,4 10,0 12,9 16,8 20,7 24,0 23,9 20,7 16,5 12,4 9,1   Messungen seit 1961
 
      Grosseto, Höhe: 5 m
42.75°N 11.00°E
Durchschnittliche
Niederschläge in mm
  60,9 54,6 55,2 47,6 39,8 36,1 15,1 25,0 51,0 88,2 107,4 67,7   Messungen seit 1961

     
Anmerkungen: Alle Daten kommen von WorldClimate.com. Dort werden die Daten von ca 10.000 Wetterstationen rund um den Globus gesammelt, und von Global Historical Climatological Network (GHCN) des Oak Ridge National Laboratory (Tennessee, USA) ausgewertet. Die Daten zeigen Durchschnittswerte aus unterschiedlich langen Beobachtungszeiträumen. Damit läßt sich keine Wettervorhersage machen, und es kann deutliche individuelle Abweichungen geben.
 
Die durchschnittliche Monatstemperatur: Wird berechnet aus den 24stündigen Tagestemperaturen eines Monats. Bei der Zusammenstellung dieser Tabelle lagen für den Monte Argentario leider nur die durchschnittlichen Maximal– und Minimalwerte vor. Die Durchschnitts-Monatstemperatur habe ich aus den beiden Werten interpoliert. Das ist zugegebenermaßen statistisch nicht sauber, vermittelt aber einen Eindruck.
Zudem wurden die Temperaturen auf dem Monte Telegrafo–, also in über 630 m Höhe gemessen. Die beiden Ortschaften, Porto Santo Stefano und Porto Ercole, sowie alle Strände liegen aber auf Meereshöhe. Den Höhenunterschied habe ich durch eine Addition von 2,5 Grad auszugleichen versucht.
 
Die Niederschlagsmenge: Wird berechnet aus dem monatlichen Durchschnittmenge von Regen, Schnee und Hagel. Für den Monte Argentario liegen keine Daten vor. Die Niederschlagsmengen in Grosseto, ca 30 km nördlich, dürften sich aber nicht wesentlich von denen des Monte Argentario unterscheiden.
 
  Online
Querverweise:


Tabelle der
Durchschnitts–
Temperaturen


Tabelle der
durchschnittlichen
Niederschläge


 
Internet:

WorldClimate.com
www.worldclimate.com

Oak Ridge
National Laboratory
www.ornl.gov


     

 
Der Winter auf dem Monte Argentario ist mild. Mit etwas Glück kann man bis Anfang November im Meer baden. Ab Mitte November beginnt die vier– bis sechswöchige „Regenzeit“. Meistens ist es in den Wintermonaten (Dezember, Januar, Februar) um zehn Grad warm, was die Italiener aber nicht davon abhält, sich in Pelzmantel und Daunenjacke zu hüllen. Frost ist hier eigentlich unbekannt. Andererseits gab es zu Weihnachten 1996 dreißig Zentimeter Schnee. Zum Jahreswechsel war es dann aber schon wieder 20 Grad warm. Das wirklich angenehme am Wetter auf dem Argentario ist, dass Sie hier auch in den Wintermonaten nie länger als 48 Stunden auf blauen Himmel und Sonne verzichten müssen, was enorm stimmungsverbessernd ist.
 
Der Frühling kann hier sehr kurz sein. Es wird schnell 20 bis 25 Grad warm. Ab Mitte Februar erwacht die Vegetation aus ihrem kurzen Winterschlaf. Zu Ostern können Sie sonnenbaden. Nur schwimmen im Meer ist noch nicht angesagt. Ab Mitte Mai müssen Sie mit sommerlichen Temperaturen um 30 Grad rechnen.
 
Der Sommer. Von Juni bis August gibt es keine nennenswerten Niederschläge mehr, was dazu führt, dass sich die Vegetation ab August deutlich ins Bräunliche verändert. Kleiner Trost: Auch in den Hitzemonaten Juli und August steigt das Termometer nicht wesentlich über 30 Grad. (Anders in italienischen Städten. Dort kann es auch 35 bis 40 Grad heiß werden.) In den ersten Sommermonaten, Mai und Juni, kühlt es sich nachts noch auf ca 20 Grad ab. In Juli und August bleibt es auch nachts sehr warm (ca 25 Grad). Das Meer hat dann an flachen Stränden Badewannen-Temperatur. Wind wird zur Mangelware. Segeln macht jetzt keinen Spaß mehr. Nur die superleichten Hobiecats und Laser lassen sich noch in Zeitlupe über die Wasseroberfläche bewegen.
 
Der Herbst. Im September meldet sich der Regen zurück. (Nach drei bis vier Monaten ohne Niederschlag sind alle wirklich froh darüber.) Die Landschaft wird wieder grün. Fast so etwas wie eine zweite Vegetationsperiode. Die Temperaturen reichen immer noch zum Baden, aber der sommerliche Mittelmeerdunst verschwindet.
 
Fazit: Auf dem Monte Argentario werden Sonnenhungrige im Sommer bestens bedient, lichtdefizitäre Nordeuropäer zu jeder Jahreszeit kuriert. Einziger Wehmutstropfen: Wenig Hoffnung auf weiße Weihnachten.
 
  Online
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Wind Chill –
Warum uns kalt ist,
auch wenn es
nicht kalt ist.


Tornados –
Achtung! Naturgewalten.

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