Monte Argentario Almanach: Places > Toskanischer Archipel

 
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Gorgona
Capraia
Elba
Corsica
Pianosa
Montecristo
Isola del Giglio
Giannutri
   
Sichtbarkeit der Inseln des Toskanischen Archipels
vom Monte Argentario
Karte: Gerd Malcherek
 

 
  Der Toskanische Archipel
Zum toskanischen Archipel gehören sieben Inseln. Vier davon sind mit Fähren von Porto Santo Stefano, Monte Argentario, direkt erreichbar: Isola del Giglio, Giannutri, Elba und Montecristo. Die drei Inseln, die Sie nicht direkt vom Monte Argentario erreichen können sind: Gorgona, Capraia und Pianosa.
 
   
   
Gorgona
Gorgona ist die kleinste und nördlichste Insel des toskanischen Archipels und wird seit mehr als einem Jahrhundert als Hochsicherheits-Gefängnis genutzt. Der Besuch der Insel ist nur auf ausdrückliche Zustimmung des Justizministeriums und der Gefängnisleitung erlaubt.
    Gorgona ist gebirgig und dicht bewachsen. Vor ca 500 Jahren hatte bereits die Stadt Pisa hier einige Festungsanlagen erbaut (Torre Vecchia).
Info: Fläche: 220 Hektar. Küstenlinie: ca 5 Kilometer. Entfernung von Livorno: 37 Kilometer. Verwaltungssitz ist Livorno.
Fähre: Torremar von Livorno.
Sichtbar vom Monte Argentario: leider nicht sichtbar.
 
   
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Querverweise:


Copyright
 
   
Capraia
Auch Capraia war früher eine Strafkolonie. Die Insel war bereits in der Antike besiedelt und wurde später von den Stadtstaaten Pisa und Genua genutzt und verteidigt. Heute gilt sie als Naturreservat und dient vielen Zugvögeln als Rastplatz.
    Capraia hat eine eliptische Form und wird von einem Bergrücken geteilt. Der höchste Berg im Castello Gebirge ist 445 Meter hoch. Es gibt zahlreiche Grotten und Aussichtspunkte. Die Steilküste wird von einer einzigen Bucht unterbrochen, die allerdings nur vom Meer erreichbar ist.
Info: Fläche: 1.930 Hektar. Küstenlinie: 27 Kilometer. Enfernung zum Festland: 64 Kilometer. Capraia hat eine eigene Gemeindeverwaltung.
Fähre: Toremar von Livorno.
Sichtbar vom Monte Argentario: Capraia ist eine der schönsten Inseln im Archipel, aber vom Argentario aus nicht zusehen.
 
   
Internet:

Torremar
(Fähre)
www.gruppotirrenia.it/
toremar

 
*
1 Seemeile
(NM = Nautical Mile)
entspricht
1,852 Kilometer.
Nicht zu verwechseln
mit der englischen
(1,6093426 km) und
amerikanischen Meile
(1,6093472 km).
 
Elba
Mit einem Kreuzfahrtschiff aus Porto Santo Stefano ist auf der Insel Elba nur der Ort Porto Azzurro erreichbar. Die Fahrt geht vorbei an den Inselchen „Formiche (Ameisen) di Grosseto“ in die malerische Bucht von Porto Azzurro auf der östlichen Seite von Elba. Porto Azzurro ist die zweitgrößte Ortschaft auf Elba und angelegt wie ein Amphitheater. Auf dem Vorgebirge steht die alles überragende Kerkerfestung Longone. Während einer Kreuzfahrt mit der Schifffahrstlinie Vega Navigazione (siehe unten) haben Sie ca zweieinhalb Stunden Aufenthalt im Hafen von Porto Azzurro.
Info: Fläche: 22.350 Hektar. Küstenlinie: 147 Kilometer. Entfernung vom Festland (Piombino): 10 Kilometer. Elba ist die drittgrößte italienische Insel und verwaltungstechnisch in acht Gemeinden aufgeteilt: Campo nell’Elba, Capoliveri, Marciana, Marciana Marina, Porto Azzurro, Portoferraio,
Fähre: Vega Navigazione, Kreuzfahrten in den Sommermonaten.
Dauer der Überfahrt: Unterschiedlich, je nach Kreuzfahrt.
Sichtbar vom Monte Argentario: Elba ist 35 Seemeilen* (64 Kilometer) vom Argentario entfernt und nur bei sehr klarer Sicht im Herbst erkennbar. Aber leicht verwechselbar mit der Küste des Festlands im Norden.
Tipp: Auto & Parkplatz. Am Fähranleger in Porto Santo Stefano gibt es ein kleines Servicebüro, das sich um Ihr Auto kümmert. Da es im Ort fast keine Parkplätze gibt, werden die Autos in den Hangars auf dem Berg geparkt, und pünktlich zu ihrer Rückkehr wieder zum Hafen heruntergeholt.
 
   
Internet:

Vega Navigazione
(Fähre)
www.veganavi.it

 
   
Korsika
Sichtbar vom Monte Argentario: Korsika können Sie nur bei exzellenter Sicht sehen. Am wahrscheinlichsten im Herbst, während der Maestrale aus dem Nordwesten weht. Immerhin liegt es 120 Kilometer, oder 65 Seemeilen* entfernt.
 
   
 
   
Pianosa
Die flache Insel Pianosa war schon in der Antike bekannt und bewirtschaftet. In den letzten Jahren hat sie sich von einer Hochsicherheits-Gefängnisinsel in ein Naturreservat für seltene Pflanzen und Tiere gewandelt. Pianosa ist heute Teil des Nationalparks „Toskanischer Archipel“ und darf nur während organisierter Führungen besucht werden.
Info: Fläche: 1.025 Hektar. Küstenlinie: 26 Kilometer. Enfernung von der Insel Elba: 14 Kilometer. Verwaltungssitz ist Campo nell’Elba, auf Elba.
Fähre: Toremar fährt einmal wöchentlich ab Piombino über Porto Azzurro (Elba) nach Pianosa. Teilnahme nur nach Vorbestellung. Vega Navigazione fährt während der sogenannten Maxikreuzfahrt in den Sommermonaten auf Sicht an Pianosa heran. Keine Anlegemöglichkeit.
Sichtbar vom Monte Argentario: Die Gefängnis-Insel Pianosa ist selbst bei günstigen Verhältnissen nur schwer zu sehen. Sie ist nicht viel mehr als eine große Sandbank, die sich nicht mal 30 Meter aus dem Meer erhebt, aber 80 Kilometer, 43 Seemeilen, vom Argentario entfernt ist.
 
   
Internet:

Torremar
(Fähre)
www.gruppotirrenia.it/
toremar


Vega Navigazione
(Fähre)
www.veganavi.it

 
   
Montecristo
Einsam ragt der Granitfelsen 646 m hoch aus dem Meer: Die Insel Montecristo. Der französische Schriftsteller Alexandre Dumas machte sie mit seinem Buch „Der Graf von Monte Christo“ berühmt und bis heute umgibt sie eine Aura des Geheimnisvollen.
    Montecristo ist weiter entfernt vom Festland als alle anderen Inseln des toskanischen Archipels. Da hier endemische Tier– und Pflanzenarten beheimatet sind, wurde die Insel vom Europarat zum biogenetischen Naturreservat erklärt. Für die Öffentlichkeit ist Montecristo eigentlich nicht zugängig, kann aber mit besonderer Genehmigung angesteuert und betreten werden. Leider sind die Wartelisten dafür ziemlich lang.
Info: Fläche: 1.040 Hektar. Küstenlinie: 16 Kilometer. Entfernung vom Monte Argentario: 52 km. Entfernung von der insel Elba: 45 km. Montecristo steht unter staatlicher Verwaltung.
Fähre: Vega Navigazione. Nur in den Sommermonaten.
Dauer der Überfahrt: Unterschiedlich, je nach Kreuzfahrt.
Besuchserlaubnis: Die Insel Montecristo steht unter strengem Naturschutz und darf nur mit einer Sondergenehmigung angesteuert und betreten werden. Die zuständige Behörde ist: A.S.F.D. in Follonica.
Sichtbar vom Monte Argentario: Die sagenumwobene Insel ragt wie ein Vulkankegel 645 Meter hoch aus dem Meer. 28 Seemeilen (52 Kilometer) beträgt die Entfernung vom Argentario. Da muss das Wetter mitspielen, damit man Montecristo nur wenige Grad westlich von Giglio sehen kann.
 
   
Online
Querverweis:


Foto Montecristo
 
 
 
 
Internet:

Vega Navigazione
(Fähre)
www.veganavi.it

 
Spaziergänge
mit Sicht
auf die Inseln:


Punta Ciana
Mar Morto
Il Purgatorio
Capo d’Uomo
Ronconali
 
Isola del Giglio
Die Überfahrt zur Insel Giglio geht entlang der Küste des Monte Argentario bis zum Inselchen Argentarola und dann Richtung Anlegehafen Giglio Porto. Die schroffe Steilküste der Insel Giglio öffnet sich im Osten zu einigen Sandbuchten (Caldane, Cannelle, Arenella) in der Nähe der Ortschaft Giglio Porto.
    Giglio Porto ist auch der Ausgangspunkt, um die Insel zu erkunden. Ihr Auto brauchen Sie hier nicht. Mit dem Autobus können Sie vom Hafen aus auf den Berg, zum mittelalterlichen Giglio Castello fahren (ca 15 Minuten). Wenn Sie lieber schwimmen und baden wollen, sollten Sie den Bus nach Giglio Campese nehmen.
    Giglio Castello liegt auf dem Bergrücken der Insel, in herrlicher Panoramalage. Es ist umgeben von mächtigen Stadtmauern und die kleinen, engen Straßen sind autofrei. Wanderwege durchqueren ausgedehnte Weinberge bis nach Giglio Campese im Nordwesten der Insel.
    Das Wahrzeichen von Giglio Campese ist ein mächtiger Turm an einer weiten Sandbucht, die teilweise mit Strandbädern für den Tourismus ausgerüstet ist.
Info: Ausdehnung: 2.120 Hektar. Küstenlinie: 28 Kilometer. Hauptort ist Giglio Castello. Entfernung vom Monte Argentario: weniger als 15 Kilometer.
Fähren: Maregiglio, Agenzia Porto Santo Stefano, Piazzale Candi. Toremar, Agenzia Marittima Metrano, Porto Santo Stefano, Piazzale Candi.
Dauer der Überfahrt: 60 Minuten.
Tipp: Auto & Parkplatz. Auf der Insel Giglio gibt es praktisch nur eine Straße. Lassen Sie Ihr Auto also getrost zuhause oder in Porto Santo Stefano und vertrauen Sie auf den Autobus. Er fährt in regelmäßigen Abständen, und auf der Insel werden Sie es kaum eilig haben.
Sichtbar vom Monte Argentario: Ist nahezu immer zu sehen, nur der sommerliche Mittelmeerdunst schafft es manchmal, die Insel zu verschleiern. Etwas mehr als 8 Seemeilen (ca 15 Kilometer*) entfernt und 500 Meter hoch liegt sie sozusagen im Vorgarten des Argentario.
 
   
Online
Querverweise:


Synchronoptische
Zeittafeln
1350–1399 
1400–1449 
 
 
 
 
Internet:

Maregiglio
(Fähre)
www.maregiglio.it


Torremar
(Fähre)
www.gruppotirrenia.it/
toremar


Vega Navigazione
(Fähre)
www.veganavi.it

 
   
Giannutri
Giannutri ist die südlichste Insel des toskanischen Archipels und hat die Form eines Halbmondes.Giannutri ist autofrei. Ihre wilde Schönheit verdankt die Insel der Vegetation von Wacholder und Oleaster und dem kristallklaren Wasser des Meeres. Fast die gesamte Küste der Insel ist steil und felsig. Nur zwei Buchten sind als Anlege– und Badeplatz geeignet: Spalmatoio und Cala Maestra. Die beiden Buchten sind durch eine felsige Straße miteinander verbunden (ca. 15 Minuten zu Fuß). In der Cala Maestra gibt es ein kleines Restaurant.
    Im Norden der Insel stehen die Reste der prächtigen römischen Villa Domizi Enobarbi aus dem 1. Jahrhundert nach Christus. Am frühen Nachmittag können Sie die Ruinen der Villa in Begleitung eines Wächters des Restaurants der Cala Maestra besichtigen.
Info: Fläche: 260 Hektar. Küstenlinie: 11 Kilometer. Entfernung vom Monte Argentario: ca 12 Kilometer. Enfernung von der Insel Giglio: ca 15 Kilometer. Verwaltungssitz ist Giglio.
Fähren: Maregiglio, Agenzia Porto Santo Stefano, Piazzale Candi. Toremar, Agenzia Marittima Metrano, Porto Santo Stefano, Piazzale Candi.
Dauer der Überfahrt: 80 Minuten.
Sichtbar vom Monte Argentario: Giannutri ist ca 9 Seemeilen (16 Kilometer)* vom Ronconali auf dem Argentario entfernt. Die kleine Insel ist flach und daher nur bei guter Sicht zu sehen.
 

 
   
Internet:

Maregiglio
(Fähre)
www.maregiglio.it


Torremar
(Fähre)
www.gruppotirrenia.it/
toremar


Vega Navigazione
(Fähre)
www.veganavi.it

 
   
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